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Gedanken zum ersten Advent

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die erste Kerze brennt.
Wir sagen euch an eine heilige Zeit.
Machet dem Herrn den Weg bereit.
Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr.

Mit dieser ersten Strophe eines bekannten Adventslieds (im Kirchengesangbuch bei Nummer 299) möchte ich diesen ersten Beitrag im neuen Kirchenjahr beginnen. Der Liedtext von Maria Ferschl aus dem Jahr 1954 fasst die Bedeutung des Advents wunderbar zusammen:

"Wir sagen euch an den lieben Advent." – Wer liebt nicht diese besondere Zeit , die den dunklen Monat Dezember mit seinem besonderen Licht umstrahlt? Die Herausforderung besteht jedoch darin, den Advent nicht als vorgezogene Weihnachtszeit, sondern als Zeit der Vorbereitung und Erwartung zu betrachten und zu begehen.

"Sehet, die erste Kerze brennt." – Der Advent ist eine sehr sinnliche Zeit. (Fast) alle Sinne werden angesprochen: Hören, Riechen, Schmecken, Sehen und Tasten. Lassen wir uns ein auf diese wahrscheinlich sinnlichste Zeit des Jahres und geniessen wir sie!

"Wir sagen euch an eine heilige Zeit." – Mit dem Advent beginnt ein neues Kirchenjahr. Er bereitet uns auf die Feier der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus vor. Als "heilige Zeit" will der Advent auch uns zur Heiligung unseres Alltags und unseres Lebens führen.

"Machet dem Herrn den Weg bereit." – Der Ruf Johannes‘ des Täufers erklingt gerade auch im Advent in besonderer Eindringlichkeit. Johannes weist auf den hin, der kommen wird, um die Welt zu erlösen. Wir sind aufgerufen, Christus den Weg zu bereiten – in unsere Herzen und zu den Menschen, denen er durch uns begegnen will.

"Freut euch, ihr Christen, freuet euch sehr!" – Der Advent ist eine Zeit ganz im Zeichen der (Vor-) Freude. Sie ist von Zuversicht und Hoffnung geprägt, dass sich erfüllen wird, was der Herr durch die Propheten verheissen hat.

"Schon ist nahe der Herr." – Jesus Christus ist der "Immanuel", Gott-mit-uns. Seit dem allerersten Weihnachten ist Gott uns unendlich nah. Er klopft immer wieder an die Tür unseres Herzens und bittet, dass wir ihm öffnen.

Möge diese Adventszeit uns helfen, Gott in unser Leben einzulassen, damit dieses von innen heraus sein Licht und seine Wärme ausstrahlen kann. Etwas Schöneres können wir unseren Mitmenschen kaum schenken – und dass schon lange vor Heiligabend.

Ich wünsche Ihnen im Namen meiner Mitbrüder eine gesegnete Adventszeit!
Pater Philipp

PS: Ich lade Sie herzlich ein, den Advent mit uns Einsiedler Mönchen zu begehen. An den vier Adventssonntagen feiern wir jeweils um 09.30 Uhr das Konventamt in der Klosterkirche und an den Samstagen im Advent wird jeweils um 06.15 Uhr eine Rorate-Messe in der Gnadenkapelle bei Kerzenlicht gefeiert.

 
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